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Dieser Aufsatz wurde (in seiner Urfassung) durch eine GFS zum Thema Die Etrusker einer Klassenkameradin von mir, Eva A. Langbein, angeregt. Zeitpunkt: Irgendwann im Jahre 2008.

1. December 2008

Die etruskische Sprache und ich

Ausschlaggebend für diesen kleinen Aufsatz war die GFS meiner Klassenkameradin Eva A. Langbein über die Etrusker und (als es um die Sprache der Etrusker ging) der Satz meiner Latein- Lehrerin, bei der die GFS gehalten wurde: "Na, Hans, wäre das nicht mal was?" Um diesen auf den ersten Blick doch irgendwie fremd aussehenden Satz verstehen zu können - oder, um es anders auszudrücken, den Sinn dieses seltsamen Satzes in seine Birne reinzukriegen -, muss man zuerst wissen, was sich davor abgespielt hat. Das werde ich im folgenden versuchen zu repetieren - "versuchen" deshalb, weil zwischen dem Halten der GFS und dem Schreiben dieses Aufsatzes mehrere Stunden, wenn nicht Tage liegen.

Versuch einer Erklärung oder
Warum kann die etruskische Sprache bis heute nicht interpretiert werden?

Ausschlaggebend für diesen kleinen Aufsatz war die GFS meiner Klassenkameradin Eva A. Langbein über die Etrusker und (als es um die Sprache der Etrusker ging) der Satz meiner Latein- Lehrerin, bei der die GFS gehalten wurde: “Na, Hans, wäre das nicht mal was?” Um diesen auf den ersten Blick doch irgendwie fremd aussehenden Satz verstehen zu können - oder, um es anders auszudrücken, den Sinn dieses seltsamen Satzes in seine Birne reinzukriegen -, muss man zuerst wissen, was sich davor abgespielt hat. Das werde ich im folgenden versuchen zu repetieren - “versuchen” deshalb, weil zwischen dem Halten der GFS und dem Schreiben dieses Aufsatzes mehrere Stunden, wenn nicht Tage liegen.

Beginnen wir also: Eva hielt ihre GFS. Anfangs war sie noch ziemlich nervös, aber das hat sich mit der Zeit dann auch gelegt. Verzeihen Sie, dass ich diesen eigentlich recht unwichtigen Fakt auch noch in diesen hochwissenschaftlichen Aufsatz reinbringe, denn indem ich diesen eigentlich recht unwichtigen Satzteil hier hereinwerfe, wird dieser Satz automatisch wie von selbst in die Länge gezogen, denn indem ich solch unwichtige Dinge wie das, dass Eva vor GFSsen immer ziemlich nervös ist, in diesen Aufsatz, der doch eigentlich ein wissenschaftlicher werden sollte, bringe, mülle ich mir diesen Aufsatz nur zu, obwohl ich natürlich weiß, dass der geneigte Leser durch Anspielungen auf Thomas Bernhard vielleicht mehr Lust hat, diesen Aufsatz, der in seinem späteren Verlauf noch ziemlich wissenschaftlich werden wird, zu lesen, denn indem ich solch unwichtige Satzfetzen immer wieder und wieder in einem einzigen Satz einbringe, weiß ich, dass der Leser mir vielleicht dann auf meinem Weg in das Reich der Etrusker, das ja - wie ich gehört habe - sehr spannend sein soll, folgen wird und sich von der faszinierenden Welt der etruskischen Sprache und der doch eigentlich recht seltsamen Tatsache, dass es bis heute, der wir im 21. Jahrhundert leben, fast unmöglich ist, obwohl man die Buchstaben hat, die wenigen Schriften, die erhalten sind, zu entschlüsseln und in schönes Deutsch zu übersetzen, gefangen nehmen lässt.

Haben Sie diese kleine Anspielung auf Thomas Bernhard gemerkt? Ich hoffe doch! Man denke nur an seinen ersten Satz aus “Alte Meister” - er dauert auf einer Hörspielfassung von mir rund 1.5 Minuten!

Nein, im Ernst. Ich musste diesen Satz da einfach reinbringen. Die Eva ist nämlich vor solchen doch recht wichtigen Dingen wie einer GFS immer ziemlich nervös. Aber egal. Weiter im Kontext:

Nach besprechung der Herkunft der Etrusker kam Eva zu dem Punkt “Sprache und Schrift”: Dort erklärte sie uns, dass etruskische Literatur gänzlich fehlt - bereits erste Nachforschungen meinerseits ergaben das Gegenteil: Auch wenn es nur wenige Schriften sind, so sind uns doch einige wenige erhalten. Man denke nur an die Zagreber Mumienbinden, die Tontafel von Capua, den Cippus von Perusia und die Goldbleche von Pyrgi. Es ist zwar nicht viel, was da auf uns gekommen ist, aber immerhin etwas. Und dann sind natürlich auch noch einige Grabsteine, Inschriften etc. aus etruskischer Zeit erhalten.

Aus dieser “Literatur” weiß man das etruskische Alphabet; da allerdings keine etruskische Grammatik auf uns gekommen ist, haben wir zwar die Buchstaben, wissen aber so gut wie gar nicht die Bedeutung dessen, was da vor uns geschrieben steht.

Kapitel 2: Der wissenschaftliche Teil ...

Wie schon gesagt sind uns einige wenige Schriften, die man allerdings kaum mehr Schriften, sondern eher Fragmente nennen kann, erhalten. Da wären zum Beispiel:

  • Die Zagreber Mumienbinden
  • Die Tontafel von Capua
  • Der Cippus von Perusia
  • Die Goldbleche von Pyrgi ...
  • ... und natürlich einige Grabsteine, Inschriften ...

Die heutige Wissenschaft kennt auch das etruskische Alphabet; es sieht dem griechischen Alphabet sehr ähnlich, es wurde nur noch der Buchstabe phi (dt. F) hinzugenommen. Die deutsche Bedeutung einiger etruskischer Wörter weiß man auch; trotz ist es wegen fehlender Grammatik unmöglich, beispielsweise eine etruskische Inschrift ins Deutsche zu übersetzen. Ich gebe zu, ein wenig Grammatik wie Kasussuffixe, Endungen der Verben in verschiedenen Zeiten hat die 2000 Jahre überdauert.

Aber im Großen und Ganzen sind längere Texten bzw. solche mit ausgefallenem Wortschatz bis heute weitgehend unverständlich bzw. in der Deutung kontrovers. (Quelle: Friedhelm Prayon (siehe Literaturangaben))

Eine Lösung zum Problem des Übersetzens wäre ein längerer etruskischer Text mit einer wörtlichen Übersetzung in einer der bekannten Sprachen wie Griechisch oder Latein. Erst dann wird sich die Bedeutung vieler Wörter, die bisher aus dem Kontext nur ungefähr zu erschließen sind, genauer definieren lassen. Entsprechendes gilt für grammatische Fragen. (Quelle: Friedhelm Prayon (siehe Literaturangaben))

Literaturangaben

  • Eva A. Langbein: Die Etrusker (GFS; sowohl Vortrag als auch das danach ausgeteilte Informationsblatt); Informationsblatt © 2008 by Eva A. Langbein
  • Friedhelm Prayon: Die Etrusker (Geschichte, Religion, Kunst); erschienen 2004 bei C.H.Beck Wissen

An dieser Stelle möchte ich meiner Klassenkameradin Eva A. Langbein herzlich danken, dass sie eine GFS zu dem Thema “Die Etrusker” gehalten hat, ohne die dieser Aufsatz jetzt nicht so vor Ihnen liegen würde, wie er jetzt liegt. Weiter möchte dem Archäologen Jens Arne Dickmann von nebenan herzlich danken, der mir das oben erwähnte Buch ausgeliehen hat.

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