30. June 2008
Nach zwei Wochen vergeblichen Wartens nun endlich mal wieder ein kleiner Post meinerseits – der letzte in diesem Monat – hier in diesen Blog.
Dieses Wochenende war ich in Berlin. Grund: Mein Vater hatte dort anlässlich des 30- jährigen Abiturs ein Klassentreffen. Da auch ich meine Großeltern, die in Berlin leben, sehen wollte, ging ich kurzerhand mit – unter anderem auch deswegen, weil ich vor unserer Englandklassenfahrt irgendwann gegen Ende dieses Jahres schon einmal mit dem Flugzeug geflogen sein wollte. Auf die Frage meines Vaters am Ende des Fluges, wie der Flug denn nun gewesen sei, antwortete ich ihm, ich habe ihn langweilig gefunden – außer Start und Landung natürlich.
Mein kurzer zweieinhalb Tage dauernder Ausflug nach Berlin war aber schon sehr schön; unter anderem deshalb, weil ich dort neben meinen Großeltern nicht nur Tante und Onkel gesehen habe, nein, auch meine Cousins und meine Cousine waren da. Nun, am Samstag Nachmittag war ich noch bei Dussmann, der wohl größten Buchhandlung Berlins, in der Hoffnung, ein gutes Einsteigerwerk über Javascript zu finden, das möglichst auch noch ein wenig unterhaltsam den ganzen Stoff rüberbringt: Fehlanzeige. Von den wenigen Büchern, die es über Javascript gab, sprach mich keines so recht an. Naja, egal …
Jedenfalls hat dieses Wochenende viel Spaß gemacht …
16. June 2008
Dieses Wochende machte ich mit meinem Vater von Samstag bis Sonntag einen kleinen Ausflug nach Groningen (Holland). Anlass dafür war, dass eines der zahlreichen Cembali dort in Groningen steht und dass dieses Cembalo dann bei einem Konzert gespielt werden sollte. Aber wegen einem Konzert extra 600 Kilometer hin und 600 Kilometer zurück zu fahren, ist ja irrsinnig; also brachte Matthias, um nicht nur des Konzerts wegen 1200 Kilometer zu fahren, auch noch einen Deckel eines Cembalos zu einem Maler nach Apeldoorn, dass ja, wenn man nach Groningen will, praktisch auf dem Weg liegt.
Wie auch immer … Als wir ein paar Kilometer vor der Grenze zu Holland waren, sahen wir eine Windmühle am Rande der Autobahn und mein Vater sagte mir, dass wir, sobald wir in Holland wären, ganz viele alte Windmühlen sähen; das Gegenteil war der Fall. Wir haben auf unserem zweitägigen “Urlaub” insgesamt nur 4-5 Windmühlen gesehen.
In Apeldoorn sagte Matthias dann, dass der gemeine Holländer keine Gardinen hat; prompt sahen wir ein Haus, das vollkommen zugezogen war. Ironie des Schicksals.
In Groningen angekommen sagte Matthias, man würde ganz viele Fahrradfahrer sehen; das endlich erwies sich als wahr. Man wurde nur so umspült von Fahrrädern.
Das Konzert am Samstagabend war für mich jetzt weniger interessant, aber als wir nachher dann noch mit den 60 Leuten oder wie viele es waren, die da eingeladen worden sind, in eine ziemlich nahe Kneipe gingen, kam ich dann langsam richtig in mein Element; nach zwei Colas setzte ich mich an das Piano, das es in dieser Kneipe gab und spielte ein paar Jazzstandards (“I’ve found a new baby”, “Ain’t she sweet”, “Autumn Leaves”, “Blue monk”, “Mercy mercy mercy”, “Lover man” …), die dann auch gefolgt wurden von einem ganz anständigen Applaus. Es wurde äußerst spät; um 2 Uhr nachts klappten mir bereits die Augen fast zu.
Am anderen Tag gingen Matthias und ich noch ein paar alte Orgeln (Schnittker und Co.) besuchen. Am Nachmittag ging es dann wieder auf die Autobahn, um es nach Hause zu fahren.
12. June 2008
Schon seit gestern kursiert in unserer Schulklasse zwischen meinem Freund Benjamin und mir ein (im Grund ziemlich blödsinniger) Streit bezüglich der Lage einiger Länder.
Es ging darum, die Länder Slowenien, Slowakei und Kroatien auf der Karte richtig einzuordnen. Während Benjamin sich stur stellte und felsenfest davon überzeugt war, dass sowohl Kroatien als auch Slowenien und Slowakei am Meer lägen (man beachte den Konjunktiv!), hielt ich dagegen, indem ich sagte, Kroatien läge am Meer, aber Slowenien und Slowakei nicht. Wo soll denn auch Platz am Meer sein für diese beiden Länder? Als Benjamin mit dem Argument ankam, Slowenien und Slowakei lägen unterhalb von Kroatien, wies ich ihn darauf hin, dass unter Kroatien das Land Serbien und Montenegro sei.
Ein Blick auf die Karte, die heute zufällig in der Frankfurter Rundschau zu sehen war, verschaffte Klarheit:
- Kroatien liegt am Meer, Slowenien auch
- Slowakei liegt irgendwo im Landesinneren
Man sieht an diesem posting: Wenn man nicht besseres zu tun hat, kann man sich über die dümmsten Sachen streiten …
11. June 2008
Wussten Sie schon, dass Google mehr ist als nur eine einfache Suchmaschine – die, um es mal kurz anzumerken, die beiden Google- Erfinder, Larry Page und Sergey Brin, jetzt Multimilliardäre werden ließ? Ja. Dass Google durch Hinzugabe von Präfixen, “Worteingänsefüßelung” – ich hoffe, Sie wissen, was ich meine (das Einklammern des Wortes oder der Wörter mit Gänsefüßchen) – zu äußerst genauen, verfeinerten und präzisen Suchergebnissen führen kann, wussten vermutlich einige von Ihnen schon. Wer mehr über diese Tricks wissen will, der ist mit diesen Seiten – so denke ich – genau richtig bedient; ich werde dieses Thema im Verlaufe dieses Blogeintrages nämlich nicht weiter ansprechen.
Machen wir weiter mit dem eigentlichen Thema: Die Google- Falle! Die Google- Falle. Was hat es damit auf sich? Erinnern wir uns an die Frage, die am Anfang in den Raum gestellt worden war:
Wussten Sie schon, dass Google mehr ist als nur eine einfache Suchmaschine – [...]
In dem Begriff “einfache Suchmaschine” sind bei mir die Google- Tricks schon mit einbegriffen. Was ist es dann, dieses “mehr als …”?
Im Interview mit Gerhard Reischl hat Johannes Gernert für die Frankfurter Rundschau folgende Fakten aufgedeckt:
- Obwohl das Motto der Firma Google “Don’t be evil” (dt. ‘Tut nichts böses’) heißt, tut Google genau das: Es spioniert seine User aus, sammelt Daten, fügt diese zu äußerst detaillierten Profilen zusammen, von denen niemand weiß, wozu sie verwendet werden und wer zu diesen Daten Zugang hat. In diesen Profilen steht dann zum Beispiel, wer du bist, wofür du dich interessierst etc.. Die, die bisher geglaubt haben, im Internet anonym zu sein, muss ich hier enttäuschen: Google weiß gut über uns Bescheid, sogar ein bißchen zu gut. Zum Glück speichert die Firma die Daten immer nur 18 Monate.
8. June 2008
Wir schreiben den 6. Juni 2008. Ein Freitag, ein ganz normaler Freitag. Ein Freitag, an dem ich mit meiner Klasse im Rahmen des Geschichtsunterrichts mit meiner Geschichtslehrerin das Landemuseum für Technik und Arbeit in Mannheim besuche.
Fangen wir ganz von vorne an: Ich wache auf, frühstücke, dann steige ich in den Zug. In Heidelberg angekommen, nehme ich mir eine FAZ mit, die dort zufällig gerade kostenlos verteilt wurde. Wie ich so durch die Seiten blättere, komme ich zu dem Teil “Unternehmen und Wetter”. Die ganz große Schlagzeile auf dieser Seite: “Windows steckt in der Krise”.
Der eigentliche Artikel ist weniger interessant: Es geht darum, dass Microsoft jetzt endlich merkt, dass Vista irgendwie ein totaler Flop ist, dass sich zur Erhaltung des Betriebssystems XP, dass ja jetzt vom Markt genommen werden soll, ein paar Leute zu der Organisation “Safe XP” zusammengeschlossen haben, die inzwischen mehr als 200000 Mitglieder zählt, usw. usf.. Falls mehr Interesse an dem Artikel besteht, kann man ihn hier ganz lesen.
Wie auch immer, dass eigentlich witzige an diesem Artikel muss ich kurz zitieren:
Mitgründer und Verwaltungsratsvorsitzender Bill Gates gab aber vor wenigen Tagen auf einer Konferenz Schwachpunkte zu: Microsoft rühme sich seiner Kultur, seine Produkte ständig zu verbessern, und bei Vista habe das Unternehmen besonders viel Gelegenheit gehabt, diese Kultur zu demonstrieren, sagte Gates.Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 6. Juni, Seite 20
Na, lustig?
7. June 2008
Update: Am 13. Juni stellte ich Version 2.0 ein.
Update: In der aktuellen Version 1.1 wurden, auch wenn kein neuer Inhalt hinzugefügt wurde, kleinere Rechtschreibfehler berichtigt. Des weiteren kann ich von heute berichten, dass es mir soeben (12:00) gelungen ist, ein Buch bei meinem Nachbarn Jens aufzutreiben, in dem ein paar Seiten zu der Schrift und der Sprache der Etrusker drinstehen. Diese werde ich mir demnächst durchlesen und dann an dem Aufsatz weiterschreiben. Sobald Version 2.0 mit neuem Inhalt im Netz steht, werde ich euch informieren.
Am 4. Juni hielt Eva A. Langbein, eine meiner Klassenkameradinnen, ihre GFS in Latein über das Thema “Die Etrusker”.
Aus ihrem Vortrag habe ich viel gelernt (ich selbst habe mich bisher nicht so viel – um nicht zu sagen gar nicht – mit den Etruskern beschäftigt) und dieser Vortrag war es auch, der mich dazu angeregt hat, diesen Aufsatz zu schreiben.
Er befindet sich momentan noch in einer Entstehungsphase (Arbeitsentwurf). Heute abend werde ich mich bei meinem Nachbarn Jens erkundigen, ob er ein Buch zu den Etruskern hat (ich habe nämlich keines) und dann werde ich diesen kleinen Aufsatz heute abend etwas weiter schreiben. Sobald es Neuigkeiten gibt, melde ich mich mit einem kleinen fettgedruckten Update am Ende dieses Blogeintrages wieder.
Nun zu dem Inhalt dieses Aufsatzes: Kurz gesagt – ich will ja nicht zu viel verraten – geht es in diesem Aufsatz um die etruskische Sprache und die doch sehr seltsame Tatsache, dass man zwar die Buchstaben des etruskischen Alphabets hat, sie allerdings mangels überlieferter Grammatik nicht zu übersetzen vermag.
Am besten lesen Sie selbst.
6. June 2008
Hallo zusammen,
ich begrüße Sie recht herzlich auf meinem “neuen” Internetauftritt. Naja, gut, einverstanden, ‘neu’ kann man (noch) nicht richtig sagen; immerhin hat sich bisher nichts geändert auf der Homepage außer der Blog.
Aber ich habe mir vorgenommen, mein Tabellendesign (auch wenn ich es nicht ganz aufgebe) ein wenig mit CSS aufzufrischen; ein Teil davon war dieser Blog. Desweiteren habe ich vor, das CSS in eine externe Style- Datei auszulagern. Frontpage (ein Programm, mit dem man Websiten erstellen kann) hat es bisher ja immer wieder mit sogenannten Inlinestyles im HTML- Quelltext notiert
. Ein wahrer Quältext sozusagen. Aber nicht mehr lange: Ich bin sicher, dass ich bis zum Ende der Sommerferien das Release meiner Website online stellen kann.
Tabellendesign, CSS, Frontpage, HTML, Quelltext? Alles kein Begriff? Und was habe ich mit Quältext gemeint?
Egal. Denken Sie sich einfach: Das Bedienen der Website (Ändern der Inhalte etc.) wird durch dieses Release für mich als Administrator dieser Seite einfacher und übersichtlicher werden.
Wörter wie CSS, HTML oder Quelltext spielen in diesem Blog eine große Rolle; ich werde in Zukunft nicht nur dann bloggen, wenn ich neue Inhalte auf meinen Seiten veröffentliche, sondern auch dann, wenn es zum Beispiel neues von HTML 5 zu hören gibt. Aber keine Angst: Rechts Links haben Sie die Möglichkeit, sich zum Bleistift nur die Artikel der Kategorie ‘Aktuelles’ [von der Homepage] anzeigen zu lassen.
Nun, ich will Sie nicht länger auf die Folter spannen. Ich will mit diesem ersten Eintrag in diesem völlig neu gestalteten Blog eigentlich nur sagen:
« Hallo Welt ! »