12. July 2008

Schwarze Opel- Kleinwagen mit Kamera obendrauf – Die Googlefalle, dritter Akt

Das Neueste von Google: Schwarze opelsche Kleinwagen mit einer seltsamen Apparatur obendrauf, die zur Zeit in Frankfurt/Main, Berlin und München zu sehen sind. Diese seltsame Apparatur besteht aus mehreren Kameras, die die Umgebung genauestens abfotografieren; das ist auch der Grund, warum diese Opel auch nur Schrittgeschwindigkeit fahren.

Schon wieder sind Datenschützer besorgt, ob es Google gelingt, Personen und KFZ- Nummernschilder auf den Bildern, die bei Google Maps zu sehen sein sollen, unkenntlich zu machen.

[...] kam es zu einer Reihe von Beschwerden, vor allem, weil Personen deutlich erkennbar abgebildet wurden. Bekannt geworden ist eine Katzenbesitzerin aus Oakland in Kalifornien, die überrascht war, plötzlich ein Foto ihres Hauses im Internet zu finden, mit Kater Monty deutlich erkennbar auf dem Fenstersims.Süddeutsche Zeitung vom 8.Juli 2008, Seite 18

Googles Antwort:

[...] hat Google ein Verfahren entwickelt, das automatisch einen Unschärfefilter an der Stelle setzt, an der die Software im Originalbild Gesichter oder Nummernschilder erkennt. Sollte trotz dieser Maßnahmen noch jemand zu erkennen sein, der das nicht wünsche, sagtr Google- Sprecher Keuchel, “reagieren wir und machen ihn unkenntlich.”Süddeutsche Zeitung vom 8.Juli 2008, Seite 18

11. July 2008

Youtube sehen und sterben – Die Google- Falle, Teil 2

In einem meiner vorigen Postings (“Wussten Sie schon? Die Googlefalle“) habe ich über das Thema Google und Datenschutz hergezogen. Ehrlich: Google und Datenschutz, das passt nicht zusammen. In dem ersten Blogeintrag, den ich über die Googlefalle schrieb, berief ich mich auf einen alten Zeitungsauschnitt, der beispielsweise aussagt, dass Google die Daten seiner Nutzer (IP- Adresse, bevorzugte Sucheingaben etc.) 18 Monate lang speichert. Schon darüber waren Datenschützer nicht sonderlich erfreut. Aber den Zeitungsartikeln in letzter Zeit nach zu schließen waren sie darüber, dass Google nun alle Nutzerdaten von Youtube, das ebenfalls – wie so vieles andere smile – dem US- Konzern Google gehört, an Viacom weitergeben sollte, gerade zu schockiert.

Von welchen Zeitungsartikeln in letzter Zeit rede ich hier? Der erste Artikel, “Sehen und gesehen werden” hieß er glaube ich, erschien vor ein paar Tagen in der Süddeutschen Zeitung. Da meine Mutter den Artikel aber leider in den Papierkorb hat wandern lassen und es mir bis heute nicht gelungen ist, diesen Artikel auf den Webseiten der SZ oder sonst irgendwo in den Weiten des Webs – zum Beispiel bei paperball.de, einem riesigen Zeitungsarchiv – zu finden, muss ich hier meinem Gedächtnis vertrauen; daher muss nicht alles, was hier gesagt wird, der Wahrheit entsprechen. Angaben ohne Gewähr.

Der zweite Artikel widerum ist bei der Onlinepräsenz der Süddeutschen Zeitung in zwei ausführlichen Versionen (zum ersten Artikel und zum zweiten Artikel) vertreten, sodass hier alle Angaben mit Gewähr sind. Im Folgenden folgt eine kurze Inhaltsangabe der beiden Zeitungsartikel:

Der erste Zeitungsartikel beschreibt sozusagen den Prozessauftakt: Google wird von Viacom gezwungen, alle Nutzerdaten von Googles Tochter Youtube rauszurücken. Die Datenschützer aus aller Welt sehen schwarz. Als allerdings der Prozess zugunsten Viacoms entschieden wird, sind die Datenschützer geradezu empört (zweiter Artikel).

Fortsetzung folgt. Das verspreche ich Ihnen! Und zwar gleich morgen!

10. July 2008

Blog aufgeräumt

Einen Monat läuft dieser Blog auf HTML- Basis (!) schon. Eigentlich dumm, denke ich jetzt so im Nachhinein, den Blog auf HTML aufzubauen; besser hätte ich eine mySQL- Datenbank genutzt und diese mit PHP dann immer abgefragt. Dann hätte ich ebenso gut einen Blog mit Wordpress hochziehen können. Aber da mein Provider ja leider kein PHP, mySQL oder dergleichen unterstützt, heißt die Devise, erst einmal bei sturem HTML zu bleiben. Und auf einen anderen Provider, der PHP, mySQL, Perl, Python und andere serverseitige Skriptsprachen unterstützt, umzusteigen, lohnt sich momentan noch nicht. Auf meinem heim.at- Server, für den ich einmal 15 Euro bezahlt habe und der jetzt dann aber kostenlos für mich ist (und werbefrei!!!), bin ich erst seit ungefähr Dezember letzten Jahres. Allerdings, wenn ich später einmal umsteige, werde ich all-inkl als Hoster nehmen. Von all-inkl wird auch der Blog von dem Mann, dem ich meine inzwischen ziemlich großen CSS- Kenntnisse verdanke, Peter Müller, gehostet.

Wie auch immer. Ich sagte, dass ich einen Fehler gemacht hatte, diesen Blog mit HTML aufzubauen. Jetzt stellt sich dem gemeinen Leser natürlich die Frage: Warum? Antwort: Ich habe heute mal meinen Quelltext von Inline-Style befreit und diesen Inline-Style in ein externes CSS gepackt. Und da ich meinen Blog nur mit einem Editor – nicht mit einem WYSIWYG- Editor – also einer graphischen Oberfläche – wie Frontpage, allenfalls habe ich mit Weaverslave gearbeitet – pflege, merkte ich jetzt, dass ich mich durch einige 100 Zeilen durchzukämpfen hatte, als ich den Inline-Style herauslöschen wollte. Darum werde ich irgendwann diesen Blog einmal auf PHP- Basis laufen lassen, wenn ich den Provider wechsele. Genau deswegen.