Heute habe ich es endlich geschafft: Die Website von meiner Schwester Annika Griewisch ist gerade fertig gestellt worden. Unter http://www.annikagriewisch.lima-city.de können Sie meine zweite selbst erstellte Website bewundern.
Im Gegensatz zu meiner ersten Referenz http://www.griewisch.de ist diese Website eine Website ohne viel Effekte: Einfach nur HTML- Seiten, die CSS gestylt wurden. Kein Javascript, kein SSI, kein Garnichts (schreibt man das zusammen oder auseinander, groß oder klein?). Das schöne an der Webseite ist, dass meine Schwester damit auf jeden Webserver kann, wenn sie später einmal von ihrem jetzigen kostenlosen lima-city- Server umzieht auf einen kostenpflichtigen (wie zum Beispiel all- inkl, wo ich jetzt meine Website hoste); der jeweilige Server muss dann kein PHP unterstützen, nur HTML und CSS, und das tun heutzutage alle Webserver.
Von der Struktur her ist die Website meiner Schwester so aufgebaut:
Einen Header, wo das Logo drin Platz findet, das natürlich mit einem HOME- Link versehen ist, sodass man durch einen einfachen Klick auf es immer wieder zur Startseite kommt.
Ein <div id=“content”>, wo der eigentliche Inhalt drin ist.
Und natürlich einen Footer, eine Fußzeile, wo eine kurze Copyright- Angabe sowie ein Link zu dem Autor, dem Ersteller dieser Website (mir) drin ist. Außerdem können Sie im Footer nochmal nachlesen, dass diese Website ausschließlich « mit HTML und CSS realisiert » ist.
Das Stylesheet habe ich diesmal, nicht wie bei http://www.griewisch.de in mehrere Stylesheets aufgeteilt, sondern in eine einzige Datei default.css gesteckt, die dementsprechend auch ziemlich lang ist.
So, das wär’s zur technischen Seite der Website. Nun interessiert vielleicht noch den ein oder anderen: « Was findet man eigentlich auf der Website? »
« Nun, », würde ich ihm antworten, « meine Schwester ist Grafikdesignerin (sie hat mir ja auch schon die Hotzenplotz- Fortsetzung und die Kleine- Hexe- Fortsetzung illustriert), die jetzt als Weiterbildung noch Innenarchitektur studiert. Das kann man so sagen, denke ich. Und auf dieser Website sind dementsprechend einige Werke von ihr ausgestellt. Außerdem gibt es einen kurzen Lebenslauf sowie eine Kontaktseite (leider ohne Formular) für Fragen und Anregungen. »
Am Besten sage ich einfach:
Have a look and then: Enjoy. And then leave a comment here: Did you like the homepage? What can I do better? Let me know. Leave a comment. Thank you.
Jawohl, ich gestehe: Wenn ich eine Website sehe, die mir gut erscheint, dann schaue ich auch gerne mal in den Quelltext. So habe ich auch bei http://bertkiewiet.nl/, einer Website von einem Freund meines Vaters, einen Blick hinter die Kulissen gewagt, weil ich wissen wollte, wie er diese Foto- Galerien hinbekommt.
Jawohl, ich gestehe: Wenn ich eine Website sehe, die mir gut erscheint, dann schaue ich auch gerne mal in den Quelltext. So habe ich auch bei http://bertkiewiet.nl/, einer Website von einem Freund meines Vaters, einen Blick hinter die Kulissen gewagt, weil ich wissen wollte, wie er diese Foto- Galerien hinbekommt.
Also schaue ich im <head> der Seite nach: Außer einem <meta>- Element und einem leeren <title>- tag gibt es dort nichts zu sehen. Interessant und neu für mich: Wenn <title></title> (in genau dieser Schreibweise) im <head> steht, dann wird der Domain- Name als Titel für die Browserzeile genutzt.
Wenn dagegen aber kein <title> im <head> angegeben ist, erscheint « Unbenanntes Dokument » oder ähnliches als Seitentitel. Haben Sie schon mal nach diesem Stichwort gegoogelt? Erschreckend, dieses Suchergebnis: Etwa 1.930.000 Seiten haben im Netz den Titel « Unbenanntes Dokument ». Naja, wie auch immer. Ich war etwas abgeschwoffen (falls es dieses Wort gibt; es soll mir hier als Partizip von « abschweifen » dienen).
Jedenfalls: Leider war kein <meta name=“Generator” content=”...”> vorhanden, was mir das Programm verraten hätte, womit Bert seine Website gemacht hat. Jetzt habe ich erfahren, dass er diese Foto- Galerie, die leider auf Flash aufsetzt, mit SimpleViewer gemacht hat. Aber darauf wollte ich nicht hinaus.
Erstmal ist mir schon beim Überfliegen aufgefallen, dass dieser Quelltext sehr unstrukturiert ist. Warum schreibt er mühsam:
<h1>Welcome to the photo website of Bert Kiewiet</h1>
und legt dann im <head> fest:
<style type="text/css">
h1 {
font-size: 130%; /* Oder irgendein anderer Wert,
der dem HTML- tag <big> in etwa entspricht */
font-family: Verdana;
}
</style>
oder (noch besser): Er lagert seine Styles in eine (oder auch mehrere) CSS- Datei (-en) aus:
h1 {
font-size: 130%; /* Oder irgendein anderer Wert,
der dem HTML- tag <big> in etwa entspricht */
font-family: Verdana;
}
Als ob das schon nicht schlimm genug ist (der Code jetzt, an der Website habe ich vom Aussehen her nichts ), legt unser Bert dann auch noch für einen Zeilenumbruch eine Schriftart fest:
<br style="font-family: Verdana;">
Warum nur? Warum muss man für einen Zeilenumbruch eine Schriftart festlegen? Welcher Sinn steckt dahinter? Aber die große Frage bleibt immer noch: Wie hat er es überhaupt geschafft, einem Zeilenumbruch die Schriftart Verdana mit auf den Weg zu geben?
Ich bin am Sonntag um 0 Uhr (oder auch am Samstag um 24 Uhr, wie ihr wollt ) wohlbehalten von meinem kleinen one-week-journey in England zurückgekommen. Eine schöne Gegend ist das da oben (aber verdammt kalt – ich war richtig froh, wieder in Heidelberg zu sein, obwohl es hierzulande auch nicht viel wärmer ist), mit herrlicher Landschaft (naja, in England gibt es eigentlich nur schöne Landschaft – ganz im Gegensatz zu Deutschland). Wir haben manches Schloss besichtigt – zum Beispiel Alnwick Castle (im Übrigen auch die Gärten), wo u.a. Harry Potter und der Stein der Weisen, Harry Potter und die Kammer des Schreckens und Elisabeth gedreht wurden. Aber fast am Schönsten war es fast in Beamish, einem open-air- Museum mit einem berühmt- berüchtigten Candyshop drin. 400 Gramm Süßigkeiten (Fudge usw. unter anderem als Mitbringsel für zu Hause) haben mich 6.20 £ gekostet. Schweineteuer, aber dafür dann auch richtig lecker …
Meine Gast- Familie war (wie, glaube ich, fast alle anderen Gast- Familien auch) sehr nett. Das Essen war – für englische Küche – sehr sehr lecker. Von einem für Newcastle typischen Gericht (Mince & Dumplings) habe ich mir, weil es sehr gemundet hat, sogar das Rezept geben lassen, damit wir es zu Hause nochmal kochen können. Wo Sie grad sagen Mince & Dumplings – dat is interessant (um hier mal diese für das Rheinland typische Wo-Sie-grad-sagen-Schleife anzuwenden). Dieses Rezept hatte die Mutter von meinem Austauschpartner, die das so vorzüglich gekocht hat, nicht etwa als ein Stück Papier zur Hand, nein, sie hatte es auf einer Diskette (einer sogenannten floppy disk) abgespeichert. Diese Diskette hat sie meinem Austauschpartner einmal mit in die Schule gegeben, damit er das Rezept ausdrucken kann. Meine hosting- family hatte zwar Computer, aber kein Internet und anscheinend auch keinen Drucker. Als mir Angus (so hieß mein Austausch- Partner) das ausgedruckte Rezept ein oder zwei Tage später in die Hand drückte, erzählte er mir eine etwas seltsame Geschichte, welche ich im folgenden, soweit sie mir noch bekannt ist, wiederzugeben versuche:
Auf dieser Diskette waren anscheinend vier Dokumente abgespeichert: zwei Word- Dokumente und zwei einfache Dateien (also ohne jede Endung). Dann stellte sich heraus, dass es sich bei dem einen Word- Dokument um ein gif- Bild gehandelt hat, und eine Datei ohne Endung war ein Word- Dokument. Ziemlich seltsam, die Geschichte, aber irgendwie lustig.
Naja, ich habe ja in meinem Zungenbrecher- Posting geschrieben, dass ich eventuell in England bloggen werde.
« Tja, was war das jetzt? » werden jetzt manche von euch denken, « Erst sagt er, er bloggt, und jetzt ist er schon aus England zurück, ohne auch nur einmal gebloggt zu haben!´»
Meine Anwort darauf ist einfach. Da die Gast- Familie – wie oben schon erwähnt – selbst kein Internet hatte, hatte ich nur in der Schule die Möglichkeit, ins Internet zu gehen. Ich hatte aber in der ganzen Woche nur zwei Vormittage, in denen ich in der Schule war. Und da hab ich dann doch lieber kurz mal die Mails gecheckt, geguckt, ob Eric Meyer mal wieder irgendetwas bloggt, oder beim W3C vorbeschaut, ob sich irgendetwas an der HTML 5 / XHTML 2- Front tut. Und da ich, als ich eine Mail an meine Mutter schrieb, auch noch – zu allem Überfluss – merkte, dass ich es mit einer englischen Tastatur zu tun hatte, die ja bekanntlich keine Umlaute unterstützt, dachte ich mir: Nein, hier blogge ich nicht. Rein theoretisch hätte ich es ja gekonnt: Meine Webseite ist ja jetzt komplett auf die Blog- Software Wordpress umgestellt. Und da man Wordpress auch als CMS nutzen kann – so, wie ich es gemacht habe – und man mit fast jedem CMS online – egal, wo man sich gerade auf der großen, weiten Welt befindet – seine Website verändern kann, wäre ein Blog- Eintrag von England aus rein theoretisch möglich gewesen.
In diesem Sinne verabschiede ich mich heute von euch und wünsche euch noch einen schönen Tag.
Als ich am Sonntag, den 5. Oktober 2008 in die Süddeutsche Zeitung sah (ich bevorzuge dort insbesondere den Panorama- Teil), sah ich in der Rubrik “Die Frage” eine recht interessante Frage: Wie viele Zungenbrecher kann man in einer Minute sprechen? Zum Tag der deutschen Einheit hat Georg Winter, angeblich Deutschlands schnellster Sprecher, auf der Wartburg seine Künste präsentiert. Um alle seine Zungenbrecher aufzusagen, benötigt er weniger als 60 Sekunden. Nachsprechen zwecklos.
Hier nun eine kleine Auswahl von den Zungenbrecher, die Georg Winter gesagt hat in Form von Youtube- Videos:
Und noch einen, den es anscheinend leider nicht als Youtube- Video gibt:
Als die Soldaten ihren Sold hatten, stolperten sie über Soldaten, die ihren Colt hatten, sodass die Soldaten, die ihren Colt hatten, bald auch den Sold hatten, was die Soldaten, die ihren Sold hatten, natürlich nicht gewollt hatten.
Und hier noch einer, den ich zwar selber nicht ganz verstehe, aber doch irgendwie lustig finde:
Bei dem alten Lappenschuppen, wo die Lappen Schoppen kippen und für ein paar Robbenhappen hübsche Lappenpuppen strippen, bis sich ganze Lappensippen mit den Rippen von den Robben um die hübschen Puppen kloppen, sollst du nie den Schlitten stoppen.
Versucht mal, diese Sprüche so schnell wie Georg Winter aufzusagen. Ich habe es nicht einmal probiert, weil ich gleich gewusst hatte: » Das hat doch eh keinen Zweck. «
Vor ungefähr zwei Stunden erreichte mich eine Mail von meinem Vater: Es war die Antwort auf eine Mail meinerseits, die eine Bibliographie von “Die Philosophie und ich” als Anhängsel hatte und in der ich meinen Vater gebeten hatte, nochmal über die Bibliographie zu schauen, wenn nötig, etwas zu ergänzen und mir das ganze dann – als pdf konvertiert – zurück zu schicken. Das hat er jetzt gemacht.
Hiermit stelle ich also auch noch die – hoffentlich vollständige – Bibliographie zu allen drei Teilen “Die Philosophie und ich” zum Download zur Verfügung.
Mein Vater und ich – die Schöpfer von “Die Philosophie und ich” – hoffen, dass Ihnen die drei Teile des Dialoges gefallen haben bzw. noch gefallen wird (für diejenigen, die Teil 3 noch nicht durchgelesen haben ).
Viele haben mich in letzter Zeit gefragt, wie weit er denn sei, wann er denn erscheine. Nun ist es endlich soweit: Die Philosophie und ich, Teil 3 ist erschienen. In gewohnt lustiger Manier unterhalten sich diesmal Jean- Saul Partre und Karl Jaspers über die Philosophien und Philosophen der Neuzeit. Viel Spaß beim Lesen.
Viele haben mich in letzter Zeit gefragt, wie weit er denn sei, wann er denn erscheine. Nun ist es endlich soweit: Die Philosophie und ich, Teil 3 ist erschienen. In gewohnt lustiger Manier unterhalten sich diesmal Jean- Saul Partre und Karl Jaspers über die Philosophien und Philosophen der Neuzeit. Viel Spaß beim Lesen.
Damit ist die Trilogie (oder auch Triologie, wie wir aus dem Rheinland sagen täten) abgeschlossen. Fehlt nur noch eine Bibliographie. Keine Angst, kommt alles noch. In den nächsten Tagen wahrscheinlich. Und am Samstag in der Frühe (8.45 Uhr oder so ähnlich) treffen ein paar von meinen Klassenkameraden und noch ein paar andere sich mit mir am Heidelberger Hauptbahnhof, und dann geht’s ab nach Newcastle in England. Wenn ich Zeit habe, werde ich auch von England aus bloggen (auf Englisch natürlich).
Ach ja, ich vergaß fast, einen Downloadlink für “Philosophie und ich”, Teil 3 zu setzen.
Sogar für Bienen reicht es im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) für einige Absätze. Die Paragraphen §§ 961-964 sagen über Bienen folgendes aus:
§ 961
Eigentumsverlust bei Bienenschwärmen
Zieht ein Bienenschwarm aus, so wird er herrenlos, wenn nicht der Eigentümer ihn unverzüglich verfolgt oder wenn der Eigentümer die Verfolgung aufgibt.
§ 962
Verfolgungsrecht des Eigentümers
Der Eigentümer des Bienenschwarms darf bei der Verfolgung fremde Grundstücke betreten. Ist der Schwarm in eine fremde nicht besetzte Bienenwohnung eingezogen, so darf der Eigentümer des Schwarmes zum Zwecke des Einfangens die Wohnung öffnen und die Waben herausnehmen oder herausbrechen. Er hat den entstehenden Schaden zu ersetzen.
§ 963
Vereinigung von Bienenschwärmen
Vereinigen sich ausgezogene Bienenschwärme mehrerer Eigentümer, so werden die Eigentümer, welche ihre Schwärme verfolgt haben, Miteigentümer des eingefangenen Gesamtschwarms; die Anteile bestimmen sich nach der Zahl der verfolgten Schwärme.
§ 964
Vermischung von Bienenschwärmen
Ist ein Bienenschwarm in eine fremde besetzte Bienenwohnung eingezogen, so erstrecken sich das Eigentum und die sonstigen Rechte an den Bienen, mit denen die Wohnung besetzt war, auf den eingezogenen Schwarm. Das Eigentum und die sonstigen Rechte an dem eingezogenen Schwarme erlöschen.BGB, §§ 961-964
Sieht das BGB auch für Spinnen etwas derartiges vor?
Warum tränen dem Menschen, wenn er Zwiebeln schneidet, die Augen? Wat für ein Stoff ist in Zwiebeln drin, dass die Augen so gereizt reagieren und anfangen zu Tränen wie Sau? Interessante Fragen … Die Antwort darauf ist einfach: Das im Innern der Zelle einer Zwiebel befindliche Enzym Alliinase und die in der Zellenwand enthaltene schwefelhaltige Aminosäure (Isoalliin) spalten sich unter anderem in das reizende Propanthial-S-Oxid, welches dann durch Verdunstung und Spritzer die Schleimhäute reizt; infolgedessen tränen die Augen.
Als ich heute in einer Geolino- Zeitschrift nach ein paar Rezepten suchte, stach mir – als ich den entsprechenden Artikel gefunden hatte – auf einmal das Wort » Umami « in die Augen; dies führte dazu, dass ich wieder einmal an die Frage denken musste: » Was genau ist eigentlich Umami? «
Als ich heute in einer Geolino- Zeitschrift nach ein paar Rezepten suchte, stach mir – als ich den entsprechenden Artikel gefunden hatte – auf einmal das Wort » Umami « in die Augen; dies führte dazu, dass ich wieder einmal an die Frage denken musste: » Was genau ist eigentlich Umami? «
Ja, was genau ist eigentlich Umami? Irgendein fünfter Geschmackssinn, soviel wusste ich schon vorher. Aber was genau sollte dieser fünfte Geschmackssinn sein? Neben Umami gibt es noch salzig, süß, sauer und bitter. Wie genau also sollte Umami schmecken?
Und dieses eine Mal habe ich daran gedacht, auch mal nachzuschlagen:
Der Begriff » Umami « kommt aus dem Japanischen (weil ein Japaner namens Kikunae Ikeda diese Geschmacksqualität entdeckt hat) und kann mit » würzig, herzhaft « übersetzt werden.
Soviel zum Thema » Umami, der vergessene fünfte Geschmack «.