10. October 2009
Schon seit einiger Zeit (Sommerferien 2009, um genau zu sein) schleppe ich den Gedanken einer kompletten Neugestaltung dieses Auftritts (Codename <Version 5.0> <Wonder>) auf Basis des XHTML/CSS- Frameworks YAML von Dirk Jesse mit mir herum. Damit einhergehen würde dann auch ein CMS- Wechsel, um mehr Flexibilität zu erreichen. Mit Wordpress ist man nämlich (meine Meinung) irgendwie in ein etwas zu enges Korsett gezwungen. In der näheren Auswahl im Wald der CMS ist die Expression Engine, von der ich früher schon einmal berichtet hatte. Ob ich Expression Engine einsetzen werde, steht allerdings noch nicht fest. Ich werde auf jeden Fall auf Version 2.0 warten, die einige Verbesserungen mit sich bringen soll. Oder ich mache das ganze in Handarbeit mit dem Zend Framework (auch hier will ich auf Version 2.0 warten, weil dann die Neuauflage des ZF- Buches von Ralf Eggert rauskommt, das sehr positiv bei Amazon besprochen wurde). Schwierige Entscheidungen …
8. January 2009
Es macht echt Sinn, sein Stylesheet in mehrere kleine Stylesheets aufzuteilen. Statt einem großen hat man dann viele kleine. Sehr sinnvoll. Wenn man dann schnell mal eine Änderung machen möchte, kann man das recht fix erledigen.
Wenn man eine Website von Hand erstellt, geht das Zerlegen des Stylesheets recht einfach. Man macht einfach aus der einen großen Datei (im Beispiel styles.css genannt) viele kleine Dateien (zum Beispiel fundament.css für radikales Reset, layout.css für grobes Layout, sonstige-styles.css für die Feinheiten). Wie das geht, ist klar: Man öffnet die styles.css, erstellt eine neue CSS- Datei und kopiert bestimmte Code- Abschnitte in die neue CSS- Datei hinein, die man dann am Ende zum Beispiel fundament.css nennt. Diese vielen kleinen Stylesheets kann man dann entweder direkt im HTML einbinden, nach dem Motto:
<head>
...
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="fundament.css">
...
</head>
Auf diese Weise kann man dann alle CSS- Dateien nacheinander im HTML einbinden.
Möglichkeit zwei ist aber viel eleganter: Man erstellt eine CSS- Datei, nennt sie zentrale.css (oder so ähnlich) und bindet in dieser zentrale.css die einzelnen Stylesheets mit der @import- Regel ein:
@import url("fundament.css"); ...
Im HTML wird dann nur (mit dem <link>- Element, siehe oben) die zentrale.css aufgerufen, der Quellcode wird dadurch ein wenig übersichtlicher gehalten.
Tipp: In Wordpress mit mehreren Stylesheets arbeiten
Natürlich kann man auch in Wordpress mit mehreren Stylesheets arbeiten. Bei meinen Versuchen, mein Stylesheet aufzuteilen, stellte sich heraus, dass es nicht mit der @import- Regel, die ich in styles.css eingebunden hatte, klappt.
Nach ein wenig googeln habe ich allerdings folgendes herausgefunden:
- Die fertigen kleinen Stylesheets werden in den Hauptordner deines Themes, wo auch die
styles.css liegt, abgelegt und mit dem FTP- Programm deiner Wahl (mein persönlicher Favorit ist der Filezilla, ein Open-Source- Programm, das es auch für Linux gibt) in den Hauptordner deines Themes auf dem Webserver hochgeladen.
- Öffne nun in Wordpress die Datei header.php in dem Wordpress- eigenen Editor.
- Gehe zu der Zeile, wo das Hauptstylesheet styles.css eingebunden wird:
<link rel="stylesheet" href="<?php bloginfo('stylesheet_url'); ?>" type="text/css" media="screen" />
Füge – am Besten direkt unter dieser Zeile – folgende Zeile ein:
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="<?php bloginfo('stylesheet_directory'); ?>/comments.css" media="screen"/>
comments.css soll hier nur als Beispiel dienen. Füge stattdessen die Namen deiner Stylesheets ein – für jedes Stylesheet ein solches <link>- Element. Fertig.
26. December 2008
Auf der Suche nach einer schöneren Seitennavigation im Blog als diesem ewigen « Ältere Einträge » und « Neuere Einträge » bin ich bei Frank Helmschrott’s Blog auf eine sehr schöne Navigation gefunden. Nach ein wenig googeln habe ich herausgefunden, dass er ein Plugin namens Pagebar einsetzt. Ich habe mir das Plugin natürlich sofort mit der seit Wordpress 2.7 neu dazugekommenen Funktion, die es erlaubt, Plugins direkt vom Backend aus in Wordpress einzupflegen, in meine Wordpress- Installation eingepflanzt.
Da ich noch nicht eins geworden bin mit Wordpress 2.7, hat es ewig gedauert, bis ich die Optionsseite für das Plugin gefunden hatte. Für alle, die diesen Blogeintrag momentan lesen und auch dasselbe Problem haben: Die Einstellungen für sämtliche Plugins können über den Befehl « Einstellungen » links im Menü getätigt werden.
Nachdem ich nun die verschiedenen Einstellungen getätigt hatte (z.B. das Plugin als Erstes mal eingedeutscht hatte), habe ich nun eine schöne Navigation, die – wie ich finde – doch viel schöner als die alte Navigation daherkommt:

Edit am Samstag, 27. Dezember 2008 um 11:03 Uhr: Es gab offenbar ein Missverständnis bezüglich der Lage der Navigation. Diese neue Navigation befindet sich ganz unten bei der Übersicht der Blogeinträge (nicht bei der Detailansicht eines Blogeintrages).
14. December 2008
Heute fiel mir wieder einmal ein: « Gibt es eigentlich schon Wordpress 2.7? » Ich habe danach gegoogelt; und tatsächlich: Wordpress 2.7 “Coltrane” ist soeben erschienen. Ich habe natürlich gleich ein Upgrade durchgeführt. Nun habe ich eine schöne neu und frisch aussehende Verwaltungsoberfläche (neudeutsch: Backend), in der ich das komplette Aussehen meiner Wordpress- Installation steuere (und auch Beiträge hinzufüge / lösche usw.).
Die Installation, die ich nach der Anleitung des Buches « Ihr eigenes Weblog mit Wordpress » von Gabriele Frankemölle durchgeführt habe, hat soweit ganz gut geklappt — mit zwei kleinen Ausnahmen:
- Der Hinweis, dass man Wordpress bitte auf die neueste Version updaten soll, ist auch nach schon durchgeführtem Update sichtbar. Allerdings konnte ich das Problem lösen, indem ich kurzerhand mithilfe der neuen Upload- Funktion in WP 2.7 ein Plugin « Disable Wordpress Core Update » installiert habe – jetzt werden zwar alle zukünftigen Wordpress- Updates ausgeblendet, aber naja …

- Der Hinweis, dass man Wordpress updaten soll, bleibt auch nach durchgeführtem Update bestehen.
- Das Lightbox- Plugin, das für die attraktive Bilder- Ausgabe sorgt, hat nicht mehr funktioniert. Nach ein wenig googeln habe ich aber dann doch noch eine Lösung gefunden.
Weiteres zu der neuen Wordpress- Version kann hier direkt bei dem Entwickler- Blog von Wordpress eingesehen werden.